{"id":10737,"date":"2026-01-13T09:31:09","date_gmt":"2026-01-13T08:31:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.paolabarberis.com\/?p=10737"},"modified":"2026-02-08T15:47:22","modified_gmt":"2026-02-08T14:47:22","slug":"mein-motto-fuer-2026-weg-aus-der-komfortzone","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paolabarberis.com\/de\/mein-motto-fuer-2026-weg-aus-der-komfortzone\/","title":{"rendered":"Mein Motto f\u00fcr 2026: Weg aus der Komfortzone!"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Mein Jahr 2026 hat mit mehreren guten Rutschen angefangen. Mit der ganzen Familie \u2013 meinem Mann und unseren zwei T\u00f6chtern \u2013 habe ich einen halben Tag in den nahegelegenen Alpen verbracht: herrliches Wetter, staubfeiner Schnee und mein gelber Rutscher. Als Italienerin habe ich den deutschen Neujahrswunsch \u201eGuten Rutsch!\u201c schon immer sehr treffend gefunden. Da sehe ich mich bei jeder Jahreswende, als s\u00e4\u00dfe ich am Berggipfel. Ein Blick nach hinten zeigt mir all das Gute und weniger Gute, das ich in den letzten 365 Tagen erlebt habe. Ich l\u00e4chle zur\u00fcck, richte meinen Kopf nach vorne und dann geht&#8217;s los: schnell hinunter ins Tal, wo das Hochklettern erneut beginnt.<\/p>\n\n\n\n<p>So ist es auch beim Schneerutschen. Es kribbelt im Magen, wenn man da oben auf der d\u00fcnnen Plastikplatte sitzt, die dem Po kaum Schutz bietet. Wird der Schnee weich genug sein? Ist das Gef\u00e4lle zu steil? Beim ersten Mal bremst man unwillk\u00fcrlich mit einer Hand ab, doch mit der Zeit wird man mutiger und gelassener. Mit jeder neuen Runde wird es lustiger, bis es irgendwann keinen Spa\u00df mehr macht, weil das Kribbeln im Magen nachl\u00e4sst. Zeit f\u00fcr eine andere Piste.<\/p>\n\n\n\n<p>Das w\u00fcnsche ich mir f\u00fcr 2026: viel Kribbeln im Magen und neue Wege, die mich aus der Komfortzone f\u00fchren. Das ist keine Entscheidung, die ich \u00fcber Nacht getroffen habe. Das vergangene Jahr war eine Zeit tiefer \u00dcberlegungen \u2013 \u00fcber mein Business als \u00dcbersetzerin Deutsch-Italienisch, die Entwicklung der \u00dcbersetzungsindustrie und die Zukunft aller \u201emenschlichen \u00dcbersetzer:innen\u201c. Und allm\u00e4hlich wurde mir eines ganz klar: Ich muss all die bequemen Gewohnheiten und die selbst errichteten H\u00fcrden und Bremsen hinter mir lassen. Ich muss hinaus: Weg aus der Komfortzone!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Weg aus der Komfortzone: Wie ich dieses Motto 2026 mit Beruf und Leben f\u00fcllen werde<\/h2>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Motto bedeutet f\u00fcr mich 3 Dinge:<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">1. Ich werde beim Bloggen ganz eigenst\u00e4ndig<\/h3>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Meinen P-Blog gibt es schon seit zwei Jahren. Urspr\u00fcnglich war ich von dem Projekt ganz begeistert, aber in der Planungsphase habe ich zwei gro\u00dfe Fehler gemacht.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Den ganzen technischen \u201eKram\u201d habe ich meiner Webmeisterin \u00fcberlassen, da ich mir einbildete, ich h\u00e4tte keine Zeit daf\u00fcr. Ein totaler Unsinn!<\/li>\n\n\n\n<li>Ich habe nicht \u00fcber die Kernthemen meines Berufs als <strong>\u00dcbersetzerin Deutsch-Italienisch <\/strong>gesprochen, weil ich fest davon \u00fcberzeugt war, dass sie f\u00fcr meine Kundschaft uninteressant w\u00e4ren. Stattdessen habe ich mich lieber auf die Fachbereiche konzentriert, auf die ich spezialisiert bin.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Das Ergebnis: ein strategischer Blog, der nach zwei Jahren nur acht italienische und sechs deutsche Artikel enth\u00e4lt, weil ich schnell das Interesse daran verloren habe. Es war einfach langweilig, immer nur \u00fcber das \u201eWas\u201c und nie \u00fcber das \u201eWie\u201c zu reden. Meine Kernkompetenzen kamen nie richtig zur Geltung. Zudem hatte ich immer das Gef\u00fchl, dass dieser Blog nicht wirklich mir geh\u00f6rte, da ich von meiner Webmeisterin ganz abh\u00e4ngig war.<\/p>\n\n\n\n<p>Das wird sich \u00e4ndern, hat sich eigentlich schon ge\u00e4ndert. Am 30. Dezember 2025 bin ich in<strong> <\/strong><a href=\"https:\/\/thecontentsociety.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">The Content Society<\/a> eingestiegen. Vor mir liegen zw\u00f6lf Monate voller Spa\u00df am dynamischen Bloggen unter der Leitung von <a href=\"https:\/\/judithpeters.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Judith Peters<\/a> und ihrem Team sowie mit der lieben, gegenseitigen Unterst\u00fctzung der ganzen Community. Dieser Artikel ist mein erster Schritt in Richtung <strong>Eigenst\u00e4ndigkeit beim Bloggen<\/strong>: Er wurde direkt von mir auf Deutsch verfasst und selbst ver\u00f6ffentlicht. YEAH! Aus technischen Gr\u00fcnden sind die Kommentare hier unten momentan ausgeschaltet. Diese Umstellung wird auch bald erfolgen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">2. Ich werde zur F\u00fcrsprecherin unserer Kategorie<\/h3>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>In der kollektiven Vorstellung sind \u00dcbersetzer:innen fl\u00fcchtige Gestalten. Als Profis lernen wir sehr fr\u00fch, das Prinzip der \u201eunsichtbaren Hand des \u00dcbersetzers\u201d umzusetzen. <strong>\u00c4hnlich wie Ghostwriter<\/strong> arbeiten wir hinter den Kulissen, sodass die Lesenden \u00fcberhaupt nicht merken, welche Arbeit dahintersteckt. Denn stinkt eine \u00dcbersetzung nach der Ausgangssprache, ist sie keine gute \u00dcbersetzung. Das darf nicht geschehen!<\/p>\n\n\n\n<p>Die meisten von uns sind introvertierte Menschen, die gerne <strong>im Schatten bleiben<\/strong>. Haben Sie schon mal einen Vortrag von einem \u00dcbersetzer bzw. einer \u00dcbersetzerin geh\u00f6rt? Das glaube ich kaum, es sei denn, Sie geh\u00f6ren selbst zum Beruf. Einige von uns nehmen gern ein Mikro in die Hand, aber nur vor einem Publikum, das ausschlie\u00dflich aus Kollegen und Kolleginnen besteht. Wir arbeiten und leben in unserer Blase.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Au\u00dfenwelt existieren wir kaum, weil wir viel zu wenig dar\u00fcber \u00f6ffentlich erz\u00e4hlen, was wir tun und welchen Mehrwert eine <strong>professionelle \u00dcbersetzung<\/strong> bringt. Kein Wunder, dass die meisten Leute uns mit DeepL oder Google Translate gleichsetzen. Und dass Tech-Unternehmen ihre KI-basierten Systeme als gleichwertig oder sogar besser als die Arbeit von Profis bewerben. Ich kann nicht l\u00e4nger tatenlos zusehen, wie diese oft manipulierende Narration, die auf der <strong>Anthropomorphisierung von Maschinen<\/strong> beruht, weiter blind und stumm hingenommen wird. Ich verlasse meine gem\u00fctliche Komfortzone und werde ab diesem Jahr <strong>F\u00fcrsprecherin f\u00fcr meinen Beruf<\/strong>. Ich werde alles tun, was in meiner Macht steht, um die verzerrte Darstellung auszugleichen und unserem Beruf <strong>mehr Sichtbarkeit<\/strong> zu verschaffen. Denn KI ist gut und sch\u00f6n, ich nutze sie im gewissen Rahmen auch, beispielsweise zur Korrektur von Schreibfehlern. Aber sie ist keineswegs das Allheilmittel, das uns t\u00e4glich in vielen Bereichen suggeriert wird.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">3. Ich h\u00f6re meinem K\u00f6rper zu<\/h3>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:26% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"284\" height=\"300\" src=\"https:\/\/www.paolabarberis.com\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Paola-Barberis-2-284x300.jpg\" alt=\"Paola Barberis l\u00e4chelnd im Schneegebirge, mit einem schwarz-wei\u00dfen Skianzug und einem gelben Schneerutscher in der Hand. \" class=\"wp-image-10771 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.paolabarberis.com\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Paola-Barberis-2-284x300.jpg 284w, https:\/\/www.paolabarberis.com\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Paola-Barberis-2-768x812.jpg 768w, https:\/\/www.paolabarberis.com\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Paola-Barberis-2.jpg 896w\" sizes=\"(max-width: 284px) 100vw, 284px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>2026 werde ich in mein 60. Lebensjahr rutschen. Es beginnt f\u00fcr mich jene Lebensphase, in der man sich noch ganz fit f\u00fchlt, aber der K\u00f6rper nicht mehr bei allem so mitmacht wie fr\u00fcher. Eine Stunde lang am Boden mit gekreuzten Beinen? Das habe ich jahrelang gemacht, doch jetzt finde ich es anstrengend und sitze lieber auf einem Stuhl. <\/p>\n\n\n\n<p>Auch meine Halswirbels\u00e4ule erinnert mich st\u00e4ndig daran, dass ich keine Drei\u00dfigj\u00e4hrige mehr bin und ich mir zw\u00f6lf Stunden am PC leisten kann. Das war \u00fcbrigens auch mit 30 nicht gesund.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>In meinem Alltag hei\u00dft das: Ich muss aus der Komfortzone herauskommen, die sich in meinem Kopf kristallisiert hat. Ich werde meinem K\u00f6rper mehr zuh\u00f6ren und <strong>neue Rhythmen und Gewohnheiten<\/strong> etablieren, um das Leben weiterhin in all seinen Facetten genie\u00dfen zu k\u00f6nnen. Im richtigen Tempo.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sie wollen mich 2026 dabei begleiten, wie ich mein Motto umsetze?<\/h2>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Sie wollen auch Ihre Komfortzone verlassen? Dann rutschen wir zusammen heraus! <\/p>\n\n\n\n<p>Jeden Dienstag ver\u00f6ffentliche ich ein deutsches Posting auf <strong>LinkedIn<\/strong>. Dort finden Sie im Vordergrund auch die Verlinkungen zu meinen letzten Artikeln im <strong>P-Blog<\/strong>. Ich freue mich auf Ihren Besuch!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\">Folgen Sie mir auf <a href=\"http:\/\/www.linkedin.com\/in\/paolabarberis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LinkedIn<\/a>!<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mein Jahr 2026 hat mit mehreren guten Rutschen angefangen. 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