Fun Facts über mich

Paola Barberis in equilibrio su un solo piede. Piazza San Carlo Torino
  1. Ich wurde am 29. November 1966 im Sternzeichen des Schützen geboren. Bogenschießen kann ich immer noch nicht.
  1. Ich weiß nicht genau, ob ich 158 oder 159 Zentimeter klein bin.
  1. Ich habe ein Amselweibchen aufgezogen, das ich vor den Klauen meiner Katze gerettet hatte. Ich habe es gefüttert, gepflegt und ihm das Fliegen beigebracht. Als es stark und groß genug war, habe ich es in die Freiheit entlassen. Ich hatte es „Cip Cip“ getauft und es kam schnell auf meine Schulter geflogen, wenn ich es rief.
  1. Das Jahr 1989 habe ich – abgesehen von einer kurzen Pause – in Weimar verbracht. Ich habe den Fall der Mauer live miterlebt – davor, währenddessen und danach.
  1. Autofahren macht mich schläfrig, wenn ich nicht selber am Steuer sitze. Als ich noch mit meinem Mann als Passagierin Motorrad gefahren bin, drohte ich auch dort einzuschlafen, und um mich wach zu halten, klopfte er mir oft auf die Oberschenkel. Ich penne auch im Zug ein. Im Flugzeug nicht, da bin ich zu angespannt, um einschlafen zu können.
  1. In meinem Leben bin ich sieben Mal umgezogen. Beim ersten Mal war ich zwei Jahre alt, beim letzten Mal 34.
  1. Ich habe den ersten Schultag meiner älteren Tochter verpasst. An dem Tag habe ich meine Abschlussarbeit diskutiert.
  1. Ich kann nicht mehr alle Katzen mitzählen, die eine Zeit lang bei mir gelebt haben. Die meisten davon waren Fundtiere. Zurzeit leben bei uns drei Katzen: Macchia, Molla und Cicci.
  1. Ich mag es, im Dunkeln durch das Haus zu gehen. Strom sparen hat damit nichts zu tun.
  1. Ich habe einen italienischen Titel in der 4×400-Meter-Staffel gewonnen. In meiner Spezialdisziplin, dem 800-Meter-Lauf, habe ich mich zwei Jahre in Folge unter den ersten Zehn in Italien platziert.
  1. Leichtathletik war ein Segen für mein Studium. Im Vergleich zu Wettkämpfen erschienen mir Prüfungen wie ein Spaziergang.
  1. In unserem Garten hat sich ein Dachs niedergelassen. Eines Abends war ich spät draußen und er lief weniger als zwei Meter neben mir vorbei. Ich stand im Wind und er bemerkte mich nicht. Später erfuhr ich, dass Dachse aggressiv werden, wenn sie sich bedroht fühlen. Seitdem hatten wir weitere Begegnungen, die alle friedlich verliefen.
  1. Eines Abends hörte ich beim Kochen ein Geräusch an der Tür. Auf der anderen Seite der Scheibe guckte mir ein Fuchs zu.
  1. Ja, ich lebe am Waldrand im Nordwesten des Piemonts in Italien.
  1. Ein Jahr lang war ich stolze Besitzerin einer Suzuki TU 250. Ich hatte sie gekauft, nachdem ich eine Kawasaki GPX 600 ausprobiert hatte, die mir zu groß und zu schwer war. Ich konnte kaum den Boden mit den Zehenspitzen berühren und betete jedes Mal, nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Schon wenige Zentimeter Schräglage im Stand, und ich wäre zusammen mit dem Motorrad gestürzt. Die Suzuki hingegen war sehr leicht und … ziemlich langsam.
  1. Wenn ich Inhaberin einer Bar wäre, würde sie „BAR BERIS“ heißen.
  1. Mein deutsches Lieblingswort ist „Eichhörnchen“. Auf Platz 2 steht „Quatsch!“.
  1. Wenn ich merke, dass ich Angst vor etwas habe, zwinge ich mich dazu. Manchmal aber ignoriere ich es einfach.
  1. Mein Lieblingsessen: Pizza, Crêpes und Käsesahne.
  1. Meine Lieblingspizza? Egal, Hauptsache, es sind weder Ananas noch Artischocken drauf.
  1. Ich habe meine Abschlussarbeit in dem Jahr geschrieben, in dem meine zweite Tochter geboren wurde. Während ihrer täglichen Nickerchen habe ich gelesen. Wenn sie ruhig war, habe ich mir überlegt, wie ich die Kapitel fortsetzen könnte, und um 23 Uhr setzte ich mich an den PC, um zu schreiben. Zehn Minuten vor zwei Uhr morgens warf ich mich ins Bett, gerade rechtzeitig für die nächtliche Fütterung. Seitdem ist mein Tagesrhythmus ein wenig durcheinandergeraten.
  1. Meine erste CD? Es gab gar keine CDs damals, sondern Vinylplatten.
  1. Ich liebe es zu schwimmen und fahre gern Ski und Schlittschuh.
  1. Ich trinke fast keinen Alkohol. Wenn ich schon etwas trinken muss, dann wähle ich Weißwein oder einen süßen Likör.
  1. Ich habe eine Skidurchquerung des Mont Blanc gemacht. Eine märchenhafte Erfahrung, aber nur unter Expertenführung.
  1. Ich liebe das Meer. Es entspannt mich, wenn ich schwimme und dabei nur meinen Atem höre.
  1. In meiner Region, dem Piemont, wird ein Dialekt gesprochen, der viele aus dem Französischen abgeleitete Laute enthält. Immer wenn ich versuchte, auf Piemontesisch zu sprechen, haben sich meine Eltern totgelacht, weil ich die Laute „ö“ und „ü“ nicht aussprechen konnte. Als ich später Deutsch lernte, kamen diese Laute ganz natürlich.
  1. Wäre ich ein Tier, dann ein Pferd oder eine Gazelle.
  1. Ich bin verrückt nach Fantasy-Filmen – von Herr der Ringe bis The Hunger Games.
  1. In Buchhandlungen gehe ich beim Stöbern stundenlang verloren. Mein Lieblingsbuch? Kassandra von Christa Wolf.
  1. Musik beim Arbeiten ist nicht mein Ding. Ich werde dadurch zu sehr abgelenkt. Wenn jedoch mein Mann oder eine meiner Töchter mich anspricht, während ich am PC sitze, bemerke ich das nicht und sie müssen fast schreien, um meine Aufmerksamkeit zu bekommen. Manchmal vermuten sie, dass ich so tue, als würde ich sie nicht hören.
  1. Ich wollte unbedingt im Wasser gebären und hatte mich gut vorbereitet: tägliches Stretching, Kurse im Krankenhaus, ein Buch über aktive Geburt usw. Leider verschwanden die Wehen im warmen Wasser vollständig; die Hebamme wartete eine Weile und musste mich dann doch auf dem Trockenen entbinden. Ich hoffte, es bei meiner zweiten Tochter nachholen zu können, aber sie hatte es eilig, auf die Welt zu kommen, und sprang buchstäblich von selbst heraus, bevor ich in die Wanne steigen konnte. Also stiegen wir beide hinein und nahmen gemeinsam ein schönes Bad. Trocken oder nass, es lebe die aktive Geburt!
  1. Meine Lieblingsfarbe ist Azurblau. Manchmal frage ich mich, wie der Himmel mit vertauschten Farben aussehen würde: azurblaue Sonne und hellgelbes Umfeld.
  1. Mein erstes Auto war ein roter FIAT 127, den ich von meinem Großvater geerbt hatte. Dann hatte meine Tante einen Unfall mit ihrem Auto und – zack! – war der 127 plötzlich nicht mehr da. Einige Zeit später kam mein Vater mit einem alten bonbonrosa Mini von der Arbeit nach Hause. Er war wohl für mich gedacht, um mich über den Verlust meines Erbes zu trösten, aber nachdem meine Eltern ausgerechnet hatten, dass drei Autos für unsere Familie zu viel waren, verschwand auch dieses Auto – doppelt weg! Das erste Auto, das ich mir selbst gekauft habe? Ein gebrauchter beiger Ritmo.

  1. Ich taufe alle meine Kraftfahrzeuge. Mein aktuelles Auto heißt „Presina“.
  1. Im Jahr 2026 – also dieses Jahr! – habe ich mich als Rednerin für eine Veranstaltung zum Thema digitales Marketing beworben. Ich weiß nicht, ob ich mir eher wünsche, dass meine Bewerbung angenommen oder abgelehnt wird.
  1. Das Bild unten gehört zu meinen Lieblingsaufnahmen aus dem vergangenen Sommer.
Paola Barberis lächelt mit Sonnenbrille und einem T-Shirt, das sie sich wie einen Turban um den Kopf gewickelt hat.
Das Bild entstand im Sommer 2025 am Lac de Mont-Cenis in Frankreich, direkt an der Grenze zu Italien. Ich hatte die Sonne unterschätzt und mir deshalb einen Turban aus einem T-Shirt improvisiert.

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